Rückfragen nach der Bestellung können vermieden werden, indem man einige wenige einfache Regeln beachtet. Wir haben 10 Regeln der gängigsten Probleme bei der Datenaufbereitung abgeleitet.

  • Regel Nummer 1

    • Skalieren Sie Ihre Daten nicht. Alle Daten sollten im Maßstab 1:1 (100%) sein.

  • Regel Nummer 2

    • Stellen Sie sicher, dass Ihre Gerber Daten keine Blenden der Größe Null enthalten (0,00 mm oder Inch).
    • Gleiches gilt für die Excellon Daten, in den keine Werkzeuge der Größe Null vorkommen sollten (0,00 mm oder Inch).

  • Regel Nummer 3

    • Verwenden Sie nach Möglichkeit keinen Offset (Versatz) für sämtliche Gerber Lagen und Excellon Bohrdaten, oder verwenden Sie für alle den gleichen Versatz.


    Layers with same versus different offset

  • Regel Nummer 4

    • Verwenden Sie die gleichen Einheiten (mm oder Inch) für die Ausgabe der Gerber und Excellon Daten, die Sie in Ihrer CAD-Software verwenden. Dadurch vermeiden Sie Umrechnungen und Rundungsfehler.

  • Regel Nummer 5

    • Nutzen Sie die gleiche Auflösung (Gitter) für Gerber- und Excellon-Daten für eine akkurate Passgenauigkeit. Wählen Sie eine mindestens 10fach höhere Auflösung für die Ausgabe der Gerber- und Excellon-Daten (z.B 25µ), als Sie für Ihre CAD-Software gewählt haben (z.B. 250µ).

  • Regel Nummer 6

    • Stellen Sie Ihre Daten als Draufsicht (top to bottom) durch die Leiterplatte zur Verfügung.
    • Verwenden Sie keine Spiegelung für Bild- oder Bohrdaten.
    • Somit sollte der Text der Bestückungsseite Ihrer Leiterplatte (Kupfer-, Lötstopplack- und Bestückungsdrucklage) lesbar sein und auf der Lötseite nicht-lesbar/gespiegelt sein (Kupfer-, Lötstopplack- und Bestückungsdrucklage).


    Draufsicht und Sicht von unten auf eine Leiterplatte (TOP BOTTOM)

  • Regel Nummer 7

    • Setzen Sie entsprechend der 6. Regel einen kleinen Text (top, bottom, Leiterplatten-ID, Fa., etc.) in die Kupferlagen, Sie helfen uns damit Fehler durch Spiegelung zu vermeiden.

  • Regel Nummer 8

    • Wir empfehlen Ihnen die Verwendung definierter (Flash-) Pads, anstatt gezeichneter Pads.

  • Regel Nummer 9

    • Legen sie in Ihrer CAD-Software für die Gerber-Ausgabe eine Liste derjenigen Blenden an,  die in Ihrem Design tatsächlich verwendet werden.

  • Regel Nummer 10

    • Stellen Sie sicher, dass sämtliche Lagen die Aussenkontur enthalten und stellen Sie die Kontur zusätzlich in einem separaten, mechanischen Gerber Plan zur Verfügung. Auf diese Weise können wir im Falle eines Versatzes die richtige Deckung herbeiführen.