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Leiterplattenbestueckung

Datenaufbereitung im Frontend

Bauteilebeschaffung

Materialeingang und -lagerung

Vorbereitung der Lotpastendaten

Herstellung der SMD-Schablone

Kitting und Vorrüsten

Programmieren des Bestückautomaten

Lotpaste Drucken

SMD-Bestückung

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Erstmusterprüfung

Pixpect Before Reflow

Reflow-Löten

Bauteilekontrolle nach dem Reflow-Löten

Röntgeninspektion

THT-Bestückung

Pin in Paste

Selektivlöten

Handlöten

The Final Inspection

The Final Steps

Ohne Bauteile gibt es keine elektronische Baugruppe. Während unser Leiterplattenwerk die Leiterplatte, das kundenspezifischste Bauteil, fertigt, bearbeitet unser Materialmanagement die Stückliste. Wir unterscheiden vier Kategorien von Bauteilen, die wir unterschiedlich handhaben und so die Verfügbarkeit der Bauteile sicherstellen.

Video ansehen – Bauteilebeschaffung

Skript – Bauteilebeschaffung

Um eine elektronische Baugruppe zu fertigen brauchen wir Bauteile. Die maßgefertigte Leiterplatte ist eine davon. Wir bei Eurocircuits bestücken nur die Leiterplatten, die wir in unserer eigenen Leiterplattenfertigung auf der Grundlage der Kundenanforderungen hergestellt haben.

Aus dem gleichen Datensatz erhalten wir eine Stückliste, wie mit unserem Kunden vereinbart und von unseren Ingenieuren geprüft.
Um unsere Arbeitsweise zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass wir auf die Fertigung von Prototypen und Kleinserien spezialisiert sind.

Während des Bewertungs- und Vorbereitungsprozesses unterscheiden wir vier Kategorien von Komponenten, die ihre eigenen Anforderungen und Prozesse für die Beschaffung haben.

Die erste Kategorie sind eC-Lagerteile

eC-Lagerteile sind Teile, die von unseren Kunden häufig verwendet werden. Daher halten wir diese Teile auf Lager. Hierfür haben wir einen Mindestbestand und eine Nachbestellmenge definiert. Der Vorteil für den Kunden besteht darin, dass diese Teile garantiert auf Lager sind und jederzeit für dringende Bestellungen verwendet werden können. Der Vorteil für uns besteht darin, dass wir diese Bauteile nicht für jeden Einzelauftrag, einer Eingangskontrolle unterziehen müssen.

Die zweite Kategorie sind generische Teile

Generische Teile sind Widerstände und Kondensatoren, die wir in großen Mengen auf Lager haben. Diese Teile werden durch ihre Merkmale definiert, und nicht durch eine Hersteller-Teilenummer. Wir zeigen sie anhand ihrer internen generischen Teilenummer (beginnend mit GPR für Widerstände oder GPC für Kondensatoren).

Zum Beispiel ist ein Bauteil GPC0603105 ein Kondensator mit einem SMD-Gehäuse 0603, im Spannungsbereich von 50V mit einer Kapazität von 1µF, der Temperaturkoeffizient ist X5R und der Toleranzfaktor 10%. Dieses Bauteil kann von jedem Hersteller stammen, der diese Teile fertigt.

Wir schlagen unseren Kunden so weit wie möglich generische Bauteile vor. Für uns sind diese Komponenten effizienter und wirtschaftlicher, da wir Zeit bei Beschaffung, Lagerhaltung, Kitting und Produktion sparen. Diese Teile verarbeiten wir auf SMD-Rollen anstelle von geschnittenen Bändern.

Der Vorteil für den Kunden besteht darin, dass wir diese Komponenten kostenlos zur Verfügung stellen.

Die dritte Kategorie sind die vom Kunden gelieferten Teile

Wir versuchen vom Kunden bereit gestellte Bauteile zu vermeiden. Beistellung bedeutet sowohl für den Kunden als auch für uns zusätzliche Arbeit. In einigen Fällen haben wir jedoch keine andere Wahl, nämlich dann wenn die Teile vor der Bestückung programmiert werden müssen (und wir die Programmierung nicht durchführen können) oder nur der Kunde und nicht wir die Teile beschaffen kann.
In diesem Fall senden wir den Kunden Anweisungen, wie und wohin die Teile zu senden sind.

Die vierte Kategorie sind On-demand-Teile

Die Bauteile, die wir für einen bestimmten Auftrag beschaffen, sind der Großteil der von uns verarbeiteten Komponenten. Der Kunde gibt in seinen Stücklisten an, welche und wie viele Komponenten benötigt werden.

Sobald wir einen Fertigungsauftrag oder die Bauteilebestellung von der Konstruktionsabteilung erhalten, erstellen wir einen Einkaufsplan in unserem internen ERP-System.

Dieses System ist über Programmierschnittstellen (APIs) mit unseren wichtigsten Distributoren und Bauteileherstellern verbunden.
Über die API erhalten wir Informationen über den Preis und die aktuelle Verfügbarkeit der Teile.

Um die Menge der zu bestellenden Teile für einen bestimmten Typ zu definieren, müssen wir folgende Faktoren berücksichtigen: Erstens: Die Menge der Komponenten, die wir auf den Leiterplatten platzieren müssen. Zweitens: Der zu erwartende Verlust von Bauteilen aus technologischen Gründen.

Zu den technologischen Parametern gehört die Bauform SMD- oder THT. Wir benötigen weniger zusätzliche Kosten für Durchsteckbauteile, da sie manuell platziert werden). Für SMD-Bauteile, die wir mit Automaten bestücken wird die zusätzliche Menge definiert von der Paketgröße, dem Verpackungstyp (Band, Schale oder Schlauch), der Schrittweite auf dem Band, der Art des Bauteils (für LEDs benötigen wir in der Regel ein paar zusätzliche) und die vom Lieferanten festgelegte Mindestbestellmenge.

Falls wir die erforderlichen Informationen für ein Bauteil nicht über unsere API-Verbindungen erhalten, starten wir eine manuelle Suche im Netz und holen Angebote von Lieferanten ein, die wir nicht häufig nutzen. Auf diese Weise können wir fast alle Komponenten beschaffen.

Sollte ein Bauteil jedoch nicht verfügbar ist, versuchen wir, dem Kunden eine Alternative vorzuschlagen, oder bitten ihn, eine Alternative zu definieren oder die Komponente an uns zu liefern, wenn keine andere Option verfügbar ist.

Sobald wir einen Lieferanten für alle Komponenten für ein Projekt identifiziert haben, wandeln wir den Einkaufsplan in tatsächliche Bauteilbestellungen um, die wir an die jeweiligen Lieferanten senden.

Der nächste Schritt ist die Annahme und Einlagerung der elektronischen Bauteile.

Sourcing the Parts

During the evaluation and preparation process we separate the parts into 4 categories for sourcing.

eC-stock Parts

These are parts that are frequently used by our customers so, we keep them in stock. We define a minimum stock level and reorder quantity based on usage.

The advantage for the customer is that these parts are guaranteed to be stock and available at any time.

It also has an advantage that as the parts have already been inspected before they were put into stock which saves time compared to On Demand or Customer supplied parts.

Generic Parts

These are resistors and capacitors we keep on stock in bulk.

These parts are defined by their characteristics and not by a manufacturer part number. We identify them by their internal Generic Part number (starting with GPR for resistors or GPC for capacitors).

For example, a part GPC0603105 is a capacitor with a package 0603, in the voltage range of 50V with a capacitance of 1µF, the temperature coefficient is X5R and the tolerance factor 10%.

These components can come from any manufacturer and we propose generic components to our customers as much as possible.

This is more efficient and economical as we save time in sourcing, storage, kitting and production.

It also allows us to work with full reels instead of cut tapes on the Pick & Place machines.

The advantage for the customer is that we offer these components for free.

On Demand Parts

The parts that are on On demand must be sourced for each job individually as specified in their BOM list.

Once we receive a manufacturing order (MO) from our engineering department we make a purchase plan in our internal ERP system.

This system is connected by API’s to the major component distributors and manufacturers we work with.

Through the API we get information on price and current availability of these parts.

When deciding the quantity we need to order of a specific part we must consider the following:

  • The quantity of components we need to place on the boards
  • The expected loss of components due to damage, failure, technology reasons etc.
  • Technology parameters to consider are:
    • SMD or Through hole component? (we need less extra for through hole components as they are placed manually)
    • For components to be placed automatically the extra quantity is defined by:
      • The package size
      • The package type (tape, tray or tube)
      • The step distance on the tape
      • The type of component, for LED’s we usually need a few more extra
  • The minimum order quantity as defined by the supplier.

In case the information for a part through is not available via our API connections we start a manual search on the net and ask for quotations from suppliers we do not use frequently.

When a component is not available however, we try to suggest an alternative to the customer or ask the customer to define an alternative or to supply the component to us if no other option is available.

Once all On Demand parts are supplier identified we turn the purchase plan into actual purchase orders that are sent to the respective suppliers.

The next step is receipt, checking and storage of the parts.

Customer Supplied Parts

We prefer not to work with customer supplied parts as it creates extra work not only for us but for the customer as well.

However, in some cases we must accept Customer Supplied Parts.

For example, if a part needs to be programmed before it is soldered to the board (we cannot do the programming) or if we are unable to source the part and the customer can.

In such cases we send clear instruction to the customers on how and where to send the parts.